Versicherungsfachmann IHK

Was ist der Versicherungsfachmann?

Um im Versicherungsvertrieb arbeiten zu können, braucht es u.a. eine IHK-Sachkundeprüfung gemäß § 34d GewO. Diese hieß früher Versicherungsfachmann (IHK) oder davor Versicherungsfachmann bwv.

Seit Ende 2018 wurde die Prüfung umbenannt in Fachfrau / Fachmann für Versicherungsvermittlung (IHK). Dieser Name hat sich aber in der Branche nicht durchgesetzt, so dass weiterhin vom Versicherungsfachmann (IHK) gesprochen wird.

Wie werde ich Versicherungsfachmann?

Um Versicherungsfachmann IHK zu werden muss man sich zur IHK-Sachkundeprüfung bei seiner lokalen IHK anmelden. Das kann jeder ohne Vorbedinungen machen. Auch das Belegen eines Vorbereitungskurses ist nicht vorgeschrieben.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung, also die Vorbereitung auf die IHK-Sachkundeprüfung, dauert je nach Lehrgangsmodell zwischen 3 und 6 Monaten.

Wie viel verdient man als Versicherungsfachmann?

Der durchschnittliche Gewinn von unabhängigen VersicherungsvermittlerInnen betrug laut AfW-Vermittlerbarometer 59.850€ bei einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 120.000€ (Stand 11/2020). Bei diesen Werten ist zu berücksichtigen, dass die 1.350 TeilnehmerInnen bereits Berufserfahrung vorweisen können.

Grafik aus dem AfW-Vermittlerbarometer 2020 zum Gehalt von VersicherungsvermittlernQuelle: 13. AfW-Vermittlerbarometer, November 2020

Ist der Versicherungsfachmann ein Ausbildungsberuf?

Nein. Eine kaufmännische Ausbildung erwerben alle, die die 3-jährige Ausbildung zum anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann für Versicherungen und Finanzen IHK absolvieren (früher: Versicherungskaufmann IHK). Dabei können die Auszubildenden zwischen zwei Ausbildungsschwerpunkten wählen: Schwerpunkt Versicherung oder Schwerpunkt Finanzen.

Der Versicherungsfachmann ist eine IHK-Sachkundeprüfung, die gemäß § 34d GewO für den Versicherungsvertrieb erforderlich ist.